(1) Die Lage — Schluss mit Märchen am Arbeitsmarkt
Shownotes
Drei Märchen über den Arbeitsmarkt 2026 – und der Realitäts-Check in drei Zahlen, den du diese Woche selbst machst.
Wo stehen wir 2026 wirklich am Arbeitsmarkt? Und was heißt das für dich, wenn du gerade entlassen wurdest oder wechseln willst?
In dieser ersten Folge räumen Peter und Marc mit den drei größten Irrtümern auf – vom Fachkräftemangel bis zur Anzeigenstrategie. Am Ende: ein Werkzeug, das du in einer Stunde selbst durchführen kannst.
Plus: Warum dasQ3-Fenster (Juli, August, September) das ideale Vorbereitungsfenster ist – bevor 70 % des Jahres-Marktes in Q4 und Q1 vergeben werden.
Kapitel
- 00:00 · Begrüßung und 10-Jahres-Jubiläum
- 01:00 · Worum geht es heute
- 02:30 · Märchen 1 — Fachkräftemangel
- 06:00 · Märchen 2 — Stellenanzeigen sind voll
- 08:30 · Märchen 3 — meine Qualifikation reicht
- 10:30 · Werkzeug — der Realitäts-Check in drei Zahlen
- 15:00 · Q3/Q4/Q1-Timing als vierte Zahl
- 18:00 · Ehrliche Stelle — wann wir nicht zu dir passen
- 22:30 · Mitnehm-Auftrag für diese Woche
- 24:00 · Ausblick und Outro
Dein Auftrag für die nächste Woche
Realitäts-Check in drei Zahlen für deinen Bewerbungsmarkt – eine Stunde, mit der Hand geschrieben.
Nächste Folge
Folge 2 „Wer bin ich?" — die ehrliche Standortbestimmung mit Y-Chart und Drei-Adjektive-Übung.
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Peter Mörs und Marc Huybreghs sind Karriere-Mechaniker und Inhaber der Karriere-Werkstatt – seit zehn Jahren am Markt, mit einer Erfolgsquote von 100 % bei allen begleiteten Klienten.
Website: karriere-werkstatt.com · Kontakt: feedback@ncn-ag.com
Transkript anzeigen
00:00:04: Folge eins, die Lage.
00:00:06: Schluss mit Märchen was zwischen Schlagzeilen Wirklichkeit und deinem Kontostand steht.
00:00:13: Hallo und herzlich willkommen in der Karrierewerkstatt!
00:00:16: Mein Name ist Marc Heilbrechs
00:00:18: Und mein Name ist Peter Mörs.
00:00:20: wir sind die Karrieremecherniker Spezialisten für die persönliche und berufliche Neuorientierung erfahren noch Führungskräfte wie dir die sich in der Mitte ihrer Karrieren oder darüber hinaus befinden.
00:00:32: Wir sind Karriere-Mechaniker, weil es um praktisches Handwerkszeug geht.
00:00:36: Um Lösungen und nicht nur um eine wohlklingende Diagnose deines Problems.
00:00:42: Und am ersten Juli, im Jahr zum Jahr ist es seit zehn Jahren am Markt.
00:00:47: Zehn Jahre in dem all unsere Kunden ihr Ziel erreicht haben!
00:00:51: Das sagen wir nicht, weil das sich gut anhört sondern weil es den Tatsachen entspricht.
00:00:56: Deshalb erlauben wir uns in dieser Folge etwas unbequem zu werden.
00:01:01: Heute starten wir nämlich eine neue Serie, sieben Folgen.
00:01:04: Ein kleiner Mini-Kurs kostenlos!
00:01:07: Wer mehr möchte kann sich das Arbeitsbuch auf Amazon dazu holen und das ist unser kostenpflichtiges Begleitmaterial.
00:01:14: Wer nur den Podcast hört hat aber trotzdem was in der Praxis Umsetzbares in der Hand.
00:01:19: Und heute in der ersten Folge geht es um die Lage.
00:01:29: Die Lage.
00:01:30: Damit meine ich, wo stehen wir im Arbeitsmarkt?
00:01:35: und vor allem, wo stehst du, wenn du gerade entlassen wurdest einen neuen Job suchst oder uns zufrieden in deinem aktuellen Job bist?
00:01:45: Und überlegst ob du wechseln solltest.
00:01:48: Herr Peter!
00:01:48: Wir haben uns für diese erste Folge entschieden das Unangenehme zur Erste machen.
00:01:53: Warum?
00:01:54: Ja, Marc.
00:01:55: Weil wir die Überbringer der schlechten Nachricht sind – wie wir immer so schön sagen!
00:02:00: Und das ist nicht ironisch gemeint, dass es unser harter Markenkern denn Schönen reden hilft dir nicht sondern schadet dir und zwar ganz konkret.
00:02:11: Ja und bei uns erhältst du ehrliches Feedback.
00:02:14: Du erfährst, wie es wirklich um deine Marktchancen steht?
00:02:17: Das ist für viele Klienten am Anfang sehr unangenehm aber auch der entscheidende Erfolgsfaktor.
00:02:24: Genau, solange du an die falschen Geschichten glaubst und davon gibt es zwanzig sechsundzwanzig viele, wirst du Bewerbungen schreiben den nicht funktionieren.
00:02:33: Die Strafstrategien verlassen die ins Leere laufen und am Ende den Kopf hängen lassen.
00:02:39: Heute räumen wir deshalb mit den drei größten Märchen über den Arbeitsmarkt zwanzi-sechsenzwanzig auf!
00:02:45: Am Ende der Folge bekommst Du ein Werkzeug mit nach Hause?
00:02:48: Den Realitätscheck.
00:02:50: in drei Zahlen Eine konkrete Übung, die du in der nächsten Woche machen kannst.
00:02:55: Bereit?
00:02:56: Bereit!
00:03:04: Peter, du führst fast täglich Erstgespräche.
00:03:06: Was ist denn das erste Märchen, dass die Klienten mitbringen?
00:03:10: Ja Marc, Märchen Nummer eins – es gibt doch überall Fachkräftemangel.
00:03:15: Die werden mich mit Kusshand nehmen.
00:03:17: Diesen Satz höre ich pro Woche zwei bis drei Mal
00:03:21: Und?
00:03:23: Ja und dann zeige ich die Zahlen.
00:03:24: Erstens, den Fachkräftemangel gibt es klar aber bei Weitem nicht überall.
00:03:30: wir sehen ihm in Handwerk oder in der Logistik Lkw-Fahrer fehlen kaum in der Pflege und auch nur nach Teilweise in der IT was bereits viele verwundert und in unserem Marktsegment sechsstellige Gehälter Führungsverantwortung Alter ab Gab es hingegen noch nie einen Fachkräftemangel.
00:03:53: Einen Mangel an exzellenten Leuten gibt's jedoch weiterhin auf allen Ebenen, das ist jedoch kein Mengen sondern ein Qualitätsthema.
00:04:02: Ja und wer wollte konnte ja die Schlagzeile beispielsweise im Fokus lesen vom Fachkräftigmangel zum Einstellungsstopp?
00:04:09: Und es wird noch heftiger!
00:04:10: Schau dir an was die DAX-Konzerne im letzten Jahr gemacht haben.
00:04:14: Bosch hat zum Beispiel angekündigt tausende Stellen zu streichen SAP hat Software-Entwickler entlassen, vor kurzem noch undenkbar.
00:04:23: Volkswagen Porsche Mercedes BRS F überall dasselbe Lied und das schwappt jetzt natürlich auch auf die zweite und dritte Ebenen durch.
00:04:32: Ja dann gibt es natürlich nur einen zweiten Treiber über den wir reden müssen und das ist die künstliche Intelligenz.
00:04:38: Ja, und ich sage das mit allem gebotenen Optimismus.
00:04:42: KI eröffnet völlig neue Möglichkeiten, neue Berufsbilder, neue Effizienz.
00:04:49: Und wer KI klug einsetzt wird in jedem Beruf besser.
00:04:53: aber – und das ist das große Aber dass viele übersehen – KI verändert auch dramatisch welche Tätigkeiten in den nächsten drei bis fünf Jahren noch von Menschen gemacht werden Also Recherche, Standard-Analysen, einfache Texterstellung, Reporting ein Großteil des Controlings.
00:05:14: Das mittlere Management ohne Führungsanspruch – all das ist konkret betroffen!
00:05:20: Wer twenty sechs und zwanzig sagt, dass wird mich nicht treffen hat nicht nur nicht hingeschaut sondern schaut weg.
00:05:29: Und was bedeutet das dann konkret im Alltag unsere Klienten?
00:05:33: Während Bewerber vor zwei Jahre noch nach drei bis vier Monaten eine neue Stelle gefunden haben, brauchen sie heute sechs bis neun Monate.
00:05:43: Manchmal sogar noch länger wenn Sie ohne professionelle Unterstützung vorgehen.
00:05:48: und es bleibt dabei.
00:05:50: die Zeit ist der große Gegner und wer heute länger als ein Jahr raus ist, ist faktisch raus!
00:05:58: Ja das liegt ja auch nicht daran dass sie schlechter geworden sind als
00:06:00: früher?
00:06:01: Nein, der Markt hat sich gedreht.
00:06:03: Wir haben wieder einen Arbeitgebermarkt.
00:06:06: Die Zahl deiner Mitbewerber hat sich vervielfacht und die Arbeitgebers wählen kritischer, langsamer vorsichtiger und anspruchsvoller aus.
00:06:17: sie nehmen sich Zeit und holen auch dritte Meinungen ein und es bleibt dabei im Zweifel gegen den Bewerber also gegen dich!
00:06:26: Und das hat viel mit den hohen Kosten des Scheitans in Deutschland zu tun.
00:06:31: aber darauf werden wir später noch eingehen.
00:06:33: Da passt Märchen Nummer zwei perfekt rein.
00:06:36: Erzähl!
00:06:38: Märche Nummer zwei, die Stellenanzeigen sind voll.
00:06:41: ich bewerbe mich einfach auf möglichst viele denn dann klappt das schon.
00:06:46: Das ist die zweite Illusion mit der unsere Klienten in die Beratungsgespräche kommen.
00:06:51: Das ist tragisch Denn es bedeutet dass jemand Monate damit verbringt sich an einem falschen Markt tot zu laufen und jede Absage hinterlässt eine Kerbe im Selbstbewusstsein.
00:07:03: Die Bundesagentur für Arbeit schreibt selbst, dass nur etwa ein Drittel der Stellen öffentlich ausgeschrieben wird.
00:07:10: Bei Managementposition ist der Anteil noch kleiner.
00:07:13: Bei Geschäftsführer oder Vorstandsstellen liegt er nahezu bei Null.
00:07:17: Wenn du dich also auf Stellenanzeigen verlässt bekommst du nur einen kleinen Teil des Marktes zu sehen.
00:07:22: und noch schlimmer Du siehst oft die Stellen die bereits vergeben sind und die nur zur Erfüllung irgendwelcher Pflichten ausgeschreiben werden.
00:07:30: Ja, das ist im Prinzip nichts anderes als das dritte Angebot.
00:07:34: Dass du abgibst wie es im Verkauf üblich ist in den meisten Fällen steht der Wunschkandidat schon fest.
00:07:40: Du bist die ja allebiegröße.
00:07:43: Und was ist Märchen Nummer drei?
00:07:45: Märchendreis ist das gefährlichste.
00:07:47: Es lautet ich habe doch eine super Qualifikation einen Top-Lebenslauf und gute Referenzen.
00:07:53: Irgendwann muss das doch greifen.
00:07:55: Aber Hoffnung ist eben keine Strategie.
00:07:57: Exakt so ist es.
00:07:59: Im Erstgespräch hören wir das Wort eigentlich zu oft.
00:08:03: Eigentlich sollte ich doch, eigentlich habe ich doch!
00:08:07: Eigentlich muss doch.
00:08:09: und jedes Mal wenn es Wort eigentlich fällt dann wissen wir hier ist jemand der sich auf seine vermeintlichen Qualifikationen uns eine Erfolge verlässt statt das wichtigste Werkzeug zu nutzen die aktive Selbstvermarktung.
00:08:26: Die Qualifikation ist die Eintrittskarte in Spiel, aber nicht das Spiel selbst.
00:08:32: Das bringt uns zur Frage – was ist denn dann das Spiel?
00:08:35: Das Spiel mag sind drei Dinge.
00:08:37: Erstens ein exzellentes Verkaufsprospekt also deine Bewerbungsunterlagen.
00:08:42: Zweitens ein excellentes Verkoffsgespräch, also deines Story mit der du den nächsten Arbeitgeber überzeugst!
00:08:50: Das ist der eigentliche Schlüssel.
00:08:53: und drittens der massive Zugang zum Markt, und zwar nicht nur zum offenen sondern auch und vor allem zum verdeckten Arbeitsmarkt.
00:09:03: Diese drei Elemente in dieser Kombination das ist das Spiel – alles anderes Vorbereitung!
00:09:10: Wenn nur eines dieser Elemente unterdurchschnittlich ist sinkt die Erfolgswahrscheinlichkeit drastisch.
00:09:18: Und genau um diese drei Elementen werden wir uns in den nächsten Folgen widmen.
00:09:23: Heute geht es zunächst darum, dass du weißt, in welcher Arena du spielst.
00:09:28: Damit nun aber niemand in Schockstarre fällt.
00:09:31: Selbst bei einem Einbruch des Marktes um zwanzig oder dreißig Prozent, wie wir es aktuell erleben, da sind immer noch siebzig oder achtzig Prozent vorhanden.
00:09:40: und genau darum geht das doch!
00:09:42: Die Herausforderung für unsere Klienten besteht jetzt darin, sich noch besser zu verkaufen.
00:09:49: Es ist wie bei einer Olympiade, bei der nur die besten gegeneinander antreten.
00:09:55: Allerdings gibt es in unserem Mediet leider keine Silbermedaille – das ist das Problem!
00:10:00: Ja man entweder bekommt den Job oder nicht.
00:10:03: Es gibt also keinen zweiten Platz
00:10:06: Genau.
00:10:06: Und deshalb hat die Vorbereitung eine ganz andere Qualität bekommen als, ja beispielsweise, im Jahr twenty-eightzehn.
00:10:20: Marc jetzt aber gib uns das Werkzeug.
00:10:22: du hast es im Gespräch mit einigen Klienten ja schon angewendet?
00:10:26: Ja das ist richtig!
00:10:27: Es ist erstaunlich wie viel sich allein durch dreiehrliche Zahlen ändert.
00:10:33: wir nennen erst den Realitätscheck Drei Zahlen für dein Markt, die du in einer Stunde recherchierst und dir deinen gesamten Werbungsplan über den Haufen werfen können.
00:10:43: Welche drei Zahlen meinst du?
00:10:45: Also Zahl Nummer eins ist wie viele Bewerber kommen mit im Jahr zum Jahr oder zum Jahr in deiner Branche und auf deinem Level realistisch auf eine ausgeschriebene Stelle.
00:10:54: Zahl Nummer zwei Wie lange dauert es im Durchschnitt von der Bewerbung bis zum Vertrag in deinem Segment?
00:11:00: Und Zahl Nummer drei Welcher Anteil der Stellen in deiner Branche wird über den verdeckten Arbeitsmarkt vergeben?
00:11:07: Und wie komme ich an diese Zahlen?
00:11:10: Also erstens über LinkedIn.
00:11:11: Schau dir die Stellenanzeigen für reale Stellen an!
00:11:15: Bei vielen siehst du, wie viele Leute sich beworben haben und wenn du bei mittelgroßen Stellen zweihundert dreihundert oder fünfhundert Bewerber siehst und das kommt in zwanzig sechsundzwanzig recht häufig vor dann hast du die Zahl eins direkt vor Augen.
00:11:29: Zahl zwei holst du dir aus Studien, etwa von Headhunterverbänden oder dem Bundesverband der Personalberatung.
00:11:37: Aktuell liegt die Suchdauer auf Geschäftsführerebene oft bei sechs bis neun Monaten oder manchmal länger und der Anteil des verdeckten Marktes ist branchenabhängig in der Industrie hoch im klassischen Mittelstand ebenfalls in Tech etwas niedriger weil dort offener gesucht wird.
00:11:55: Und wenn Du diese drei Zahlen hast was machst Du denn damit?
00:11:58: Du fragst dich, wie bewirbt man sich erfolgreich in einem Markt?
00:12:02: Indem auf eine Vakanz dreihundert Bewerber kommen.
00:12:05: Der Prozess neun Monate dauert und siebzig Prozent der Stellen nie ausgeschrieben werden!
00:12:10: Und die Antwort ist unangenehm.
00:12:12: Sicher nicht so, wie du es bisher gemacht hast – und das ist eine entscheidende Erkenntnis.
00:12:18: Mark, lass uns eine vierte Zahl dazu nehmen, die ich für genauso wichtig halte nämlich die Jahreszeit.
00:12:24: Okay… Wie meinst du
00:12:25: das?!
00:12:26: Es heißt und nicht unbegründet, Arbeitgeber kündigen im Q-IV und arbeitennehmer im Q I also nach den besinnlichen Tagen.
00:12:36: Und daraus ergibt sich das die Zeit von Q IV bis zum darauf folgenden Q I, die heiße Zeit am Arbeitsmarkt ist.
00:12:44: Das dritte Quartal hingegen ist eine tote Zeit.
00:12:47: Sommerferien, die Budgetplanung für das kommende Jahr hat noch nicht begonnen.
00:12:52: Genau das hat direkte Konsequenzen für die Bewerbungsstrategie.
00:12:55: Wenn du einen Vorlauf von drei bis sechs Monaten einrechnest und den brauchst, wenn du ehrlich bist solltest du genau überlegen in welches Zeitfenster deine intensive Marktansprache fällt.
00:13:09: Idealerweise startest du im ruhigen Q-III mit der Vorbereitung Standortbestimmung Erfolgsdatenbank und ab Oktober gehst Du in die aktive Ansprache, wenn das Q-IV die Türen wieder öffnet Und das ist genau der Punkt, an dem viele Klienten innerlich aussteigen.
00:13:27: Ja, das verstehe ich!
00:13:28: Wenn du seit twenty-fünf Jahren erfolgreich bist wenn du immer für deine Leistung bezahlt wurdest und wenn du dich nie groß bewerben musstest weil du immer angesprochen wurdest ja und jetzt sitzt du da und dein Lebenslauf liegt auf irgendeinem Stapel dann ist das eine schmerzhafte Realität.
00:13:44: Wir wissen beide aus eigener schmerzer Erfahrung wovon wir reden.
00:13:48: Aber genau in dem Moment, in dem SW tut fängt die Arbeit erst an.
00:13:53: Alles andere ist nur ein Pflaster auf einer Wunde, die du nicht sehen
00:13:57: willst.".
00:13:58: Ja und wenn wir dir jetzt sagen würden ach mit deinem Lebenslauf das bekommst du schon hin einfach noch zehn Bewerbungen mehr und das wird schon dann hätten wir zwar viele Kunden aber in sechs Monaten eben sehr unzufriedene Kunden.
00:14:11: Dazu eine kleine Geschichte, Mark, du kennst.
00:14:13: Wir hatten kürzscheinen Klienten Anfang Fünfzig.
00:14:15: sehr erfolgreicher Vertriebsleiter der nach fünfzehn Jahren seine Position bei einem mittelständischen Maschinen-Bauunternehmen verloren hat.
00:14:24: Er kam mit zweiunddreißig Bewerbungen zu uns.
00:14:26: Zwei Einladungen beide ohne Erfolg.
00:14:30: Und sein erster Satz war, Marc ich verstehe die Welt nicht mehr.
00:14:34: Unsere Antwort war dann schaum es doch die welt an in der wir uns wirklich bewegen.
00:14:38: Wir haben das mit dem Realitätscheck gemacht.
00:14:41: Drei Zahlen, eine Stunde Arbeit.
00:14:43: am Ende stand fest.
00:14:45: Er hat sich nur auf den offenen Arbeitsmarkt geworfen der für seine Positionen nur twenty-fünf Prozent des Potentials abdeckt.
00:14:53: Er hatte mit Bewerbungen nur reagiert statt aktiv anzusprechen.
00:14:57: außerdem hatte er einen Bewerbungstauer von drei Monaten kalkuliert und auch immer so lange gewartet obwohl sein Markt im Schnitt sieben Monate
00:15:06: braucht.".
00:15:07: Und was hat er gemacht?
00:15:08: Zunächst hat er damit aufgehört, Bewerbungen rauszuschicken.
00:15:12: Was zunächst für eine Katastrophe klang war ein Wahrheit einer Befreiung und plötzlich hatte er Zeit sich neu aufzustellen.
00:15:19: Wir haben mit ihm die Werkzeuge angewendet über die wir in den kommenden Folgen sprechen werden Und drei Monate später hatte er seinen neuen Job und das nicht über einen Stellenand zeige Über hetter Kontakte Die wir gemeinsam aufgebaut
00:15:34: haben Ja, aber und das ist wichtig.
00:15:37: Er musste durch diese unangenehmen Tage hindurch.
00:15:41: Nämlich da wo die Wahrheit am Anfang ihn fast zerrissen hat.
00:15:50: Marc lass uns zur ehrlichen Stelle dieser Folge kommen.
00:15:55: wir haben heute mehrfach gesagt dass wir die Überbringer der schlechten Nachrichten sind.
00:15:59: Das klingt mit dem Marketing Spruch Aber wir meinen es ernst Und das bedeutet auch Dass Wir Nicht Für Jeden Der Richtiger Sind
00:16:08: Genau, du und ich.
00:16:09: Wir haben uns erneuerlich gefragt, hätten wir damals als wir vor Jahren unsere Jobs verloren haben eigentlich selbst die Karrierewerkstatt oder einen anderen Outplacement an Peter beauftragt?
00:16:21: Und unser beide.
00:16:22: Antwort war nein!
00:16:23: Korrekt aber warum?
00:16:25: Ja also wir hatten damals schlicht kein Vertrauen dass einem fünfstelligen Honorar auch ein neuer Job gegenübersteht.
00:16:35: Ja und das fehlende Vertrauen ist ja auch berechtigt, denn wie in allen Berufen leisten achtzig Prozent der Anbieter höchstens eine befriedigende Arbeit oder schlechter.
00:16:46: Und von den verbleibenden zwanzig Prozent ist die eine Hälfte gut und die andere sehr gut.
00:16:52: und nur ja die obersten drei Prozent sind exzellent.
00:16:56: Wo würdest du uns jetzt sehen?
00:16:57: Die Karrierewerkstatt?
00:16:59: Ja, lass mich so sagen.
00:17:00: Im Nachhinein bereue ich es schon ein wenig, dass ich damals kein professionelles Outplace mal in Anspruch genommen habe.
00:17:07: Ich bin mir sicher, dass sich damit einen tollen Job gefunden hätte.
00:17:12: und aber ja zu deiner Frage natürlich sehe ich uns bei den obersten drei Prozent.
00:17:16: Und das liegt einfach daran, dass wir seit zehn Jahren keinen einzigen Klienten ohne neuen Job haben gehen lassen.
00:17:25: Das liegt unter anderem daran, Sondern wir waren Selbstgeschäftsführer, sind selbst gefeuert worden und haben es selbst geschafft wieder ein neues Business aufzubauen.
00:17:37: Und in Kombination mit unserem Lebensalter ist das einfach eine Erfahrung die viele unserer Mitbewunderer einfach nicht haben.
00:17:45: Ja aber dieses Vertrauen muss man sich erst mal herstellen und das verstehen wir natürlich auch.
00:17:51: Deshalb wollen so große Ehrlichkeit.
00:17:53: und ja es gibt drei Charaktere die bei uns regelmäßig an ihre Grenzen stoßen.
00:18:00: Also erstens, diejenigen, die ihren Anteil an ihrer Situation nicht sehen wollen und wer entlassen wurde hatte einen Anteil daran.
00:18:11: Aber es geht nicht um Schuld das ist Quatsch sondern um Eigenverantwortung.
00:18:15: Gehe jetzt zu hundert Prozent in die Eigenverordnung und raus aus den Schuldzuweisungen.
00:18:22: Wer das nicht will oder kann der kann nichts lernen und kommt doch mit uns nicht weiter.
00:18:27: Zweitens gibt es diejenigen, die ihren Stolz nicht ablegen wollen.
00:18:31: Wer immer noch glaubt sich zu verkaufen seien anbiedern der wird im Wettbewerbsfähig sein.
00:18:39: Du bist im Wetzbewerb!
00:18:41: Es geht in diesem Spiel keine Silbermedaille und wer das nicht akzeptieren kann sollte ehrlicherweise nicht in einen Bewerbungsmarathon einsteigen sondern entweder seine Position halten oder andere Optionen in Erwägung ziehen.
00:18:55: Und drittens, was am schwierigsten ist.
00:18:57: Derjenige der nicht zahlen kann oder will.
00:19:01: Also mangelnde Zahlungsbereitschaft ist das größte Hindernis in unserer Arbeit.
00:19:07: Das ist nicht arrogant gemeint, es ist einfach erfahrungsbasiert.
00:19:10: Ja aber das musst du erklären Peter glaube ich weil das oft missverstanden wird.
00:19:14: Ja klar also wenn jemand nach einem Jahr Arbeitslosigkeit zu uns kommt und sagt eigentlich kann ich mir das gar nicht leisten dann geht es meist um mehr als nur finanzielle Aspekte.
00:19:27: Häufig steckt eine Verdrängung dahinter, so wenn ich dieses Honorar jetzt zahle gebe ich zu dass ich Hilfe brauche und das ist für viele schwerer als sozusagen die finanziellen Kosten.
00:19:41: Hinzu kommt etwas was uns immer wieder auffällt.
00:19:44: Viele Entlastende haben trotz zuvor sehr lukrativer Gehälter keine Rücklagen oder einen hohen Lebensstandard.
00:19:51: Eine mögliche Reaktion darauf ist, alle Kosten zu vermeiden.
00:19:55: In diesem Fall ist das Honorar für ein Outplacement-Berater völlig indiskutabel während die Mitgliedsbeiträge für den wie auch immer Club weiterhin gezahlt werden – auch um den Schein aufrechtzuerhalten und dass es zwar menschlich und verständlich in der aktuellen Situation jedoch auch gefährlich.
00:20:13: So, das ist menschliche Wahrheit!
00:20:16: Wer in dieser Haltung bleibt, wird auch ohne unsere Hilfe keinen Job finden.
00:20:22: Das Außenbild dieses Klienten spricht Bände – es strahlt nicht.
00:20:26: ich bin der Kandidat sondern Ich bin der Bitsteller!
00:20:29: Im Vorstellungsgespräch ist Vertrauen die Währung und Vertrauen lässt sich nicht aus einer Bitstelle-Haltung heraus
00:20:37: erzeugen.".
00:20:38: Und das gibt einen großen Unterschied bei unseren Klientinnen, der bereits in einer sehr frühen Phase sichtbar wird.
00:20:43: Es sind die Klienten, die unser Honorar als Investition in sich und ihre Zukunft verstehen.
00:20:50: So diese Denkweise ist schwer zu beschreiben aber wenn sie da ist dann verläuft die Diskussion über den Weg, die gemeinsame Arbeit und das Ziel völlig anders nämlich wirklich konstruktiv.
00:21:03: Ja, da gibt es einen Satz der diesen ganzen Abschnitt zusammenfasst.
00:21:07: Welchen
00:21:07: Mark?
00:21:08: Die teuerste Entscheidung ist es keine Entscheidung zu treffen.
00:21:12: Ja, genau das ist es was viele potenzielle Kunden ja nicht sehen.
00:21:18: Sie erkennen nicht dass eine Entscheidung gegen uns oder gegen ein unserer Mitbewerber ebenfalls einen Preis hat der meist sogar viel höher ist als unser Honorar.
00:21:31: Jeder Monat der Arbeitslosigkeit kostet Geld.
00:21:34: jeder Monat in einem Job den man eigentlich verlassen will kostet Lebenszeit und Energie.
00:21:41: Wer wartet, zahlt.
00:21:43: Nur steht dieser Preis nicht auf einer Rechnung?
00:21:47: Deswegen sagen wir manchmal provokant es gibt keinen Grund zu warten.
00:21:51: wer mit unserer Methodik nichts findet hat ein anderes Problem.
00:21:55: darüber reden wir vorher denn wir lassen niemanden ins offene Messer laufen.
00:22:00: Genauso ist das und deshalb bieten wir auf unserer Webseite einen kostenlosen Karrierecheck an.
00:22:05: Das ist unser Einstiegswerkzeug dass für große Klarheit sorgt.
00:22:10: Vor unserem ersten Telefontermin füllt jeder Interessent diesen aus, damit wir direkt über die tatsächlichen Herausforderungen sprechen können.
00:22:20: Der Karrierecheck umfasst neun Fragen das liegt in Profil und die aktuellen Bewerbungsunterlagen.
00:22:26: Dafür erhältst du von uns eine ehrliche Bewertung deiner individuellen Marktschancen Und manchmal sagen wir sie sind bei uns gut aufgehoben.
00:22:35: lassen Sie uns starten.
00:22:36: Manchmal aber auch nicht jetzt Und beides ist echte Wertschätzung.
00:22:47: Wenn du uns bis hierhin zugehört hast, hast du dir das folgende konkrete Werkzeug verdient?
00:22:52: Hier ist es!
00:22:54: Dein Auftrag für die nächste Woche lautet Führer einen Realitätscheck mit den drei Zahlen durch.
00:23:00: Du brauchst dafür ungefähr eine Stunde.
00:23:03: Setz dich hin, recherchiere und schreibe Mit der Hand.
00:23:07: Das ist wichtig.
00:23:08: auf
00:23:09: Zahl Nummer eins, wie viele Bewerber kommen in deinem Markt auf eine ausgeschriebene Stelle.
00:23:16: Schau dazu drei bis fünf realer Stellen auf LinkedIn an die zu deinem Profil passen.
00:23:21: Zahl zwei – Wie lange dauert es in deiner Branche und auf deinem Level realistisch von der Bewerbung bis zum Vertrag?
00:23:29: Stichworte für Google oder die KI deiner Wahl Suchdauerführungskräfte Time to hire executive Bundesverband der Personalberater.
00:23:41: Und Zahl Nummer drei, welcher Anteil der Stellen in deiner Branche wird über den verdeckten Arbeitsmarkt vergeben?
00:23:48: Schau dir dazu an wie viele deiner letzten Stellenwechsel über Anzeigen liefen und wieviele Überempfehlungen hat.
00:23:56: Hunter oder Direktansprache?
00:23:58: Die eigene Karriere und die von Kollegen sind oft die ehrlichsten Datenquellen.
00:24:03: Schreibe diese drei Zahlen mit der Hand auf nicht ins Smartphone tippen.
00:24:07: Wir glauben an die Handhirn-Koordination.
00:24:10: Wenn du etwas mit der Hand schreibst, erdenkt dein Kopf anders darüber nach als wenn du
00:24:16: tippst.".
00:24:18: Und ein vierter Punkt den Peter Feuerhin aufgeführt hat – Schau dir den Kalender an!
00:24:23: In welchem Quartal stehen wir gerade?
00:24:26: Wann fällt deine intensivste Marktansprache, wenn du einen realistischen Vorlauf von drei bis sechs Monaten
00:24:32: ansetzt?!
00:24:34: Wenn du gerade in Q-III startest, ist das vielleicht sogar ein Geschenk.
00:24:37: Denn du hast Zeit dich vorzubereiten bevor das Q-IV Fenster aufgeht.
00:24:42: Genau!
00:24:42: Und wer das Arbeitsbuch hat – Link zu Amazon und den Shownotes – findet darin die Vorlage zum Reinschreiben.
00:24:49: Alle anderen können einen normalen Dienervierblatt verwenden.
00:24:53: Dann frage ich dich ehrlich….
00:24:55: Was haben meine drei Zahlen und die vierte, die Jahreszeit mit meinem aktuellen Bewerbungsplan zu tun?
00:25:01: Und was ändert sich dadurch?
00:25:04: Wenn du das ehrlich machst, bist du besser vorbereitet als neunzig Prozent deiner Mitbewerber.
00:25:11: Und genau das ist die aktuelle Situation!
00:25:14: Die Zahl deiner mitbewerben hat sich schlicht vervielfacht aber sie haben sich eben nicht so vorbereitet wie Du und das ist deine Chance.
00:25:30: So in den Folge zwei erstellen wir aus der Lage dein persönliches Lagebild.
00:25:37: Wir gehen in die ehrliche Standortbestimmung.
00:25:39: Wer bin ich heute?
00:25:41: Was kann nicht, was prägt
00:25:42: mich?".
00:25:43: Wir sprechen über das White Shad oder Y-Shad, über Persönlichkeitsprofile und über eine kleine aber sehr wirksame Übung mit drei
00:25:52: Attraktiven.".
00:25:53: Und wir sprechen darüber, warum sich die meisten Manager über fünfzig beim eigenen Marktwert verschätzen –
00:26:00: zu
00:26:00: hoch wie auch zu niedrig!
00:26:02: Genau….
00:26:04: Ja, wenn dir dieser Podcast gefällt dann bleib dran und wenn du willst gibt es das Arbeitsbuch dazu bei Amazon.
00:26:13: Und wenn du noch ehrlicher in den Spiegel schauen möchtest dann mach den Karriere-Check unter kariererminuswerkstatt.com.
00:26:21: Karriereminuscheck Du findest ihr wenn du auf die Webseite gehst.
00:26:25: und ja empfehle den Podcast weiter damit auch andere davon profitieren können.
00:26:31: Wenn du den siebenteiligen Mini-Kurs bis zum Ende hörst, stellen wir dir in Folge Acht unser komplettes Werkzeugangebot vor.
00:26:38: Ehrlich mit Preisen und mit der provokanten Frage ob wir zusammen passen?
00:26:44: Bis dahin finden statt suchen!
00:26:46: Wir hören uns in der nächsten Folge – und natürlich bei Stimmig zum Traumjob.
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