(6) Souverän im Vorstellungsgespräch! Die Entscheidung
Shownotes
Die Entscheidung fällt in den ersten fünf Minuten. Der Rest des Gesprächs untermauert sie. Was heißt das für dich?
Marc erklärt in dieser Folge die zehn wichtigsten Fragen 2026 — inklusive der neuen KI-Frage, an der heute die meisten stolpern. Plus: STAR im Gespräch (ohne Schulbuch-Ton), das Schweigen als Werkzeug, das Reframing provokativer Fragen und die fünf Gegenfragen.
Für alle, die den Sprung vom Bewerber zum strategischen Partner machen wollen.
Und der explizite Bezug zum Buch „Die Kunst, im Vorstellungsgespräch zu überzeugen" (Auflage 2026) und zur App „Vorstellungsgespräch" mit 150+ Fragen zum systematischen Üben.
Kapitel
- 00:00 · Begrüßung und Rückblick auf Folge 5
- 01:00 · Die Entscheidung fällt in fünf Minuten
- 02:30 · Die zehn wichtigsten Fragen — Frage 1 bis 5
- 06:00 · Frage 6 — die neue KI-Frage
- 08:00 · Fragen 7 bis 10 · plus die unausgesprochene Frage
- 10:00 · Buch und App — der systematische Weg
- 12:00 · STAR im Gespräch — die unsichtbare Struktur
- 13:30 · Schweigen als stärkstes Werkzeug
- 15:00 · Reframing provokativer Fragen
- 16:30 · Die fünf Gegenfragen
- 18:00 · Ehrliche Stelle — Sprachhülsen, Selbstabwertung, Lästern
- 22:00 · Mitnehm-Auftrag — sieben Tage
- 24:00 · Ausblick auf Folge 7
Dein Auftrag für die nächste Woche
Antworten zu allen 10 Kernfragen. Drei Re-Frames für provokative Fragen. Fünf Gegenfragen. Probedurchlauf mit Audio.
Nächste Folge
Folge 7 „Marathon-Mind" — mental stark, gesund, präsent. Bewerbung ist ein Langstreckenlauf.
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Peter Mörs und Marc Huybreghs sind Karriere-Mechaniker und Inhaber der Karriere-Werkstatt — seit zehn Jahren am Markt, mit einer Erfolgsquote von 100 % bei allen begleiteten Klienten.
Website: karriere-werkstatt.com · Kontakt: feedback@ncn-ag.com
Transkript anzeigen
00:00:03: Folge sechs, das Gespräch.
00:00:06: Souverän im Vorstellungsgespräch?
00:00:08: Im Raum in dem entschieden wird!
00:00:11: Hallo und herzlich willkommen in der Karrierewerkstatt.
00:00:14: Mein Name ist Marc Albrecht.
00:00:15: Mein name ist Peter Merz.
00:00:17: Wir sind Karrieremechaniker, Spezialisten für die persönliche und berufliche Neuorientierung erfahrener Fach- und Führungskräfte wie dir, die sich in der Mitte ihrer Karrieren oder darüber hinaus befinden.
00:00:29: Dies ist die sechste Folge unserer Mini-Kurs-Serie.
00:00:32: In der letzten Folge haben wir den Markt geöffnet, den verdeckten ebenso wie den Offenen und gezeigt, wie du dorthin kommst nämlich doch denn wo die Entscheidungen getroffen werden.
00:00:42: Und heute sind wir in dem Raum indem die Entscheidung getroffen wird, nämlich im Vorstellungsgespräch.
00:00:48: Heute!
00:00:48: Die Kunst im Vorstellungss Gespräch zu überzeugen.
00:00:51: Die Fragen kennt jeder Doch die richtigen Antworten machen Karriere vom Bewerber zum Anbieter auf der Bühne.
00:01:29: Die Entscheidung fällt in den ersten fünf Minuten.
00:01:32: Der Rest des Gesprächs dient lediglich dazu, diese Entscheidung zu untermauern und das ist übrigens eine uralte Vertriebsweisheit.
00:01:39: Erklär das mal!
00:01:40: Entscheider fällen in der Regel bereits noch fünf Minuten ihr erstes Urteil – und das is weniger Vorurteil als viel mehr Mustererkennung.
00:01:49: Sie haben bereits hunderte von Gesprächen geführt Und sie nehmen die Körpersprache wahr, hören die Stimme und spüren die Energie.
00:01:56: Sie wissen also sehr schnell ob jemand passt oder nicht.
00:02:00: Ja und das ist die schlechte Nachricht, oder?
00:02:02: Es gibt eine Schlecht- und eine gute Nachricht!
00:02:04: Die schlechter ist du hast nur wenig Zeit um einen ersten Eindruck zu hinterlassen.
00:02:09: Die Gute aber wenn dieser stimmt dann hast Du das Spiel bereits zum Meer als der Hälfte gewonnen.
00:02:15: Die andere Hälfe besteht darin in den nächsten fünfzig Minuten nichts kaputtzumachen.
00:02:19: Genau heute werden wir drei... Dinge tun, Marc.
00:02:22: Kannst du uns das kurz vorstellen?
00:02:24: Erstens gehen wir die zehn wichtigsten Fragen des Jahres zwanzig- sechsenzwanzig durch inklusive der neuen KI Frage.
00:02:32: Zweitens zeigen wir wie Star funktioniert ohne dass es nach Lehrbuch klingt.
00:02:37: und drittens reden wir über das stärkste Werkzeug, das fast niemand nutzt – Das Schweigen!
00:02:43: Und am Ende findest Du deine fünf Fragen, die jeden Arbeitgeber aufhorschen lassen.
00:02:49: Bereit?!
00:02:50: Allzeit bereit.
00:02:57: Marc, lassen Sie zehn Fragen durchgehen?
00:02:59: Die kommen in fast jedem Gespräch vor wenn nicht alle aber zumindest die meisten.
00:03:04: also Frage eins
00:03:06: haben sie gut hier hergefunden?
00:03:08: ja das klingt so harmlos aber es ist eine Falle.
00:03:12: auch wir stellen uns dann Klienten diese frage wenn sie zum ersten mal in unser Büro kommen.
00:03:17: Ja das ist ein Lackmustest.
00:03:19: er prüft Professionalität Selbstbeherrschung und Smalltalk-Fähigkeit.
00:03:24: Wenn du gerade im Stau gestanden hast, die Bahnverspätung hatte oder das Navi versagt hat ist das kein Grund hier dein Frust abzulassen.
00:03:32: Und was ist eine gute Antwort?
00:03:33: Kurz freundlich um mir da einen positiven Hinweis Ja ohne Probleme!
00:03:38: Schöner Bezirk hier Oder sehr gut danke.
00:03:42: Ich bin etwas früher angekommen und habe die Gelegenheit genutzt mir das Gebäude einmal anzuschauen.
00:03:46: Punkt ausfertig
00:03:48: Genau.
00:03:49: Frage zwei
00:03:50: Erzählen Sie mal was über sich.
00:03:52: Das war Folge vier Die Success Story.
00:03:55: Wer die geübt hat, hat hier neunzig bis dreinundsechzig Sekunden Bühne keine Lebenslaufkronologie sondern einen roten Faden mit Ankerpunkt.
00:04:03: Genauso ist das.
00:04:04: Frage drei
00:04:05: Was ist der größte Erfolg den sie im Beruf erreicht haben?
00:04:09: Und hier prüft dein Gesprächspartner deine Reflektionsfähigkeit.
00:04:13: Eine starke Antwort nutzt das Star-Modell Situation Task Action Result Konkret Mitzahl und mit Lerneffekt.
00:04:24: Wer seine sieben besten Geschichten parat hat, zieht sie aus seiner Erfolgsdannenbank von Folge drei.
00:04:29: Und Frage vier?
00:04:30: Was sind Ihre Schwächen?
00:04:32: Es ist die Frage, die unsere Klienten an meisten fürchten und die am häufigsten falsch beantwortet wird.
00:04:38: Ich bin Perfektionist!
00:04:40: Diese Antwort hat schon seit vorneinzehn fünfund neunzig nicht funktioniert und ist damit tabu.
00:04:45: Ja das stimmt.
00:04:45: was ist eine gute Antwort?
00:04:47: Ehrlich reflektiert und mit Lernkurve.
00:04:49: Du hast eine echte Schwäche erkannt und arbeitest daran Vorzugsweise eine, die in der konkreten Position nicht verhängnis wird.
00:04:57: Am Beispiel Ich neige dazu Aufgaben zu spät zu delegieren weil ich Probleme schnell selbst lösen will.
00:05:04: Das war im letzten Job das Thema an dem ich gearbeitet habe Aber heute delegiere ich systematischer und gebe konkrete Quality Gates vor.
00:05:12: Klingt gut.
00:05:13: Frage fünf
00:05:14: Was können Sie für uns tun was anderen nicht können?
00:05:17: An dieser Stelle verkauft sich der Bewerber zum ersten mal aktiv.
00:05:21: Wer jetzt Standard antworten wie, ich bringe meine ganze Erfahrung ein.
00:05:25: Gebt?
00:05:26: Der Vergibt eine Chance!
00:05:27: Wer es seine Erfolgsdatenbank schafft und konkret beschreibt was ihn besonders macht hat seinen stärksten
00:05:32: Moment.
00:05:34: Frage sechs und das ist neu in der zwanzig- sechsenzwanziger Auflage unseres Buches
00:05:38: Genau Wie nutzen Sie KI im Alltag oder in der Führung?
00:05:42: Mit dieser Frage wird die Zukunftsfähigkeit geprüft.
00:05:45: sie wird in fast jedem Managementgespräch im Jahr und wer hiermit bisher nicht so viel antwortet, disqualifiziert sich.
00:05:54: Und wer schwarfelt verliert?
00:05:56: Das ist allerdings so... Was hört es dir für eine gute Antwort?
00:06:00: Eine gute Antwort besteht aus drei Komponenten.
00:06:03: Die erste ist konkrete Anwendungen die du selbst durchführst sowas wie Textentwürfe, Recherche, Brainstorming oder Datenanalyse.
00:06:12: Zweitens ein Beispiel in dem KE in deinem Verantwortungsbereich einen Mehrwert geschaffen hat oder schaffen könnte.
00:06:19: Und drittens eine klarer Position.
00:06:21: Wo siehst du KI als Werkzeug?
00:06:24: Wo als Risiko und wo als Ergänzung zur menschlichen Urteilsfähigkeit?
00:06:30: Warum haben Sie gekündigt oder warum sind Sie auf der Suche?
00:06:34: Das sind Klassiker, um die Frage, warum sind sie gefeuert worden zu umschreiben!
00:06:38: Mit diesen Fragen prüft der Gesprächspartner die Wechselmotivationen, die Frustrationstoleranz.
00:06:46: Wer hier über den alten Arbeitgeber lästert, hat verloren.
00:06:50: Selbst bei einer Entlassung gehören zu einer guten Antwort eigene Reflektionen keine Schulzuweisungen und die Darstellung der Lernkurve.
00:06:58: Die Antwort – ich wollte eine neue Herausforderung suchen ist eher peinlich.
00:07:03: Genau!
00:07:03: Und Frage acht
00:07:05: Warum sollten wir sie einstellen?
00:07:07: Die strategische Positionierungsfrage Hier muss die Übereinstimmung deines Profils mit dem Anforderungsprofil deutlich werden Aber nicht als Bewerber, sondern als strategischer
00:07:17: Partner.
00:07:18: Frage neun
00:07:19: Haben Sie noch Fragen an uns?
00:07:21: Dies ist das Signal, dass das Gespräch dem Ende zugeht.
00:07:24: Nein wäre die falsche Antwort!
00:07:26: Sie bedeutet eher, dass du kein Interesse hast.
00:07:29: Exzellenz ist es wenn Du Fragen zur Einarbeitung zum Teamgefüge, zur aktivellen Herausforderungen der Firma oder dazu stellst wie Erfolg in dieser Position gemessen wird.
00:07:41: Die gesammelten Tabufragen findest du im Arbeitsbuch.
00:07:44: Und jetzt Frage zehn.
00:07:46: Die zehnte Frage ist keine konkrete Frage, sie ist die unausgesprochene Frage, die hinter allen anderen steht.
00:07:53: Passt du ins Team und kannst du das Problem lösen für dessen Bewältigung wir dich einstellen wollen?
00:08:00: Das ist die eigentliche Frage!
00:08:02: Alle anderen sind viel mehr Sondierungen um diese eine Frage zu beantworten.
00:08:06: Ja gut Marc, das sind viele Fragen im Buch.
00:08:09: noch vielmehr wie übt man die alle systematisch?
00:08:13: Genau dafür haben wir zwei Werkzeuge entwickelt, die ich an dieser Stelle ausdrücklich nennen darf weil sie sich exakt auf diese Folge beziehen.
00:08:21: Erstens das Buch Die Kunst im Vorstellungsgespräch zu überzeugen.
00:08:26: Komplett überarbeitete Neuauflage twenty-sixundzwanzig und da steht die Methodik dahinter drin Hintergrund Beispielantworten und Bewertungsraster.
00:08:36: Und das zweite?
00:08:37: Das Zweite ist eine App, die wir seit die gerade komplett neu aufgesetzt wurde.
00:08:44: Sie heißt schlicht Vorstellungsgespräch und ist im Apple App Store so wie bei Google Play für ca.
00:08:50: neun Euro erhältlich.
00:08:51: Sie enthält rund hundertundzwanzig Fragen aus über zehn Jahren Outplacement-Beratung, inklusive der zehn, die wir gerade besprochen haben.
00:09:00: Die App verfügt über ein eigenes Notizfeld, eigene Antworten einen Karteikartenmodus, Eine Stresssimulation und ein Briefing für die letzte Vorbereitung am Vorabend.
00:09:13: Und alles bleibt bei dir!
00:09:14: Deine Antworten, deine Notizen, deine Audioaufnahmen bleiben auf deinem Gerät.
00:09:19: Es gibt kein Konto, keine Cloud, kein Tracking – so muss das sein.
00:09:24: Die App ist das Werkzeug und nicht das Geschäftsmodell.
00:09:27: Wer das Buch bzw.
00:09:28: die Bücher dazu nehmen will findet sie bei Amazon.
00:09:31: Der Link liegt in den Show-Notes.
00:09:34: Übrigens kannst du dir auf unserer Webseite die Top-X Fragen als PDF kostenlos runterladen.
00:09:40: Nutzt diese Chance!
00:09:48: Marc, kommen wir zum nächsten Werkzeug.
00:09:50: Star haben wir bereits in Folge drei eingeführt aber jetzt geht es um die Anwendung im Gespräch.
00:09:57: Ja, Star ist die Struktur jeder guten Antwort wenn Du etwas Konkretes belegen willst.
00:10:02: Situation in einem Satz Task in einem Satz Action in zwei bis drei Sätzen und Result in einem Satz mit Zahl.
00:10:12: Klingt ein bisschen mechanisch, ne?
00:10:13: Und das ist ein häufiges Problem!
00:10:16: Wer Star auswendig lernt und abhakt – also die Situation war – der klingt nach Schulbuch.
00:10:24: Star ist die unsichtbare Struktur.
00:10:26: Du erzählst eine Geschichte aber der Gesprächspartner spürt am Ende da war ein klarer Bogen Da gab es Substanz, da gab er sein Ergebnis.
00:10:35: Ja...und wie übt man das?
00:10:37: indem du es nicht aufsagst, sondern erzählst.
00:10:40: Nimm dazu jede deiner sieben Erfolgsgeschichten aus.
00:10:43: Folge drei.
00:10:44: Erzähle sie laut erst mit Manuskript und dann ohne Achte dabei darauf das am Ende immer eine Zahl einen Vergleich oder eine Veränderung steht.
00:10:54: Und wer ohne Zahl endet der hat kein Resultat.
00:10:57: Teil Peter erwähnt das immer wieder.
00:11:00: Das Komponieren der Erfolgsgeschichte ist zwar der größte Aufwand, aber auch der mit Abstand größter Hebel um den Job zu bekommen.
00:11:08: Genau!
00:11:08: Denn wir lieben es alle Geschichten zu hören also nicht nur als Kind, denn Geschichten erzeugen Bilder im Kopf und es sind die Bilder an die wir uns erinnern.
00:11:20: Aber jetzt kommen wir zum zweiten Werkzeug dass ich persönlich so faszinierend finde das Schweigen.
00:11:27: Schweigen ist das stärkste Werkzeug, dass fast niemand bewusst benutzt.
00:11:31: Drei Wirkungen?
00:11:32: Erstens.
00:11:33: Erstens gewinnst du Zeit zum Nachdenken.
00:11:35: Wenn eine schwierige Frage gestellt wird, ist die instinktive Reaktion meist sofort mit der Antwort zu beginnen.
00:11:42: Dabei entstehen oft nur Floskeln und Füllwörter.
00:11:46: Eine kurze Pause von zwei bis drei Sekunden signalisiert deinem Gesprächspartner hingegen, dass du nachdenkst.
00:11:52: Außerdem gibt es dir den Raum für eine bessere Formulierung.
00:11:56: Übrigens müssen die Leser unsere Bücher fast schon vortäuschen, dass sie nachdenken wenn Sie mit aller tollen Antwort
00:12:02: brillieren.
00:12:03: Genauso ist das.
00:12:04: und zweitens?
00:12:05: Zweitens zwingt die Stille den Gesprächspartner zu mehr Aktivität.
00:12:09: Wenn du nach deiner Antwort nicht sofort nachschiebst sondern Wartest fühlt sich der Gesprächspartner verpflichtet weiterzureten Und oft kommen dann die wirklich wichtigen Folgefragen oder zusätzliche Informationen, die du sonst nie erhalten würdest.
00:12:23: Genau!
00:12:24: Und drittens
00:12:25: Drittens zeugt Stille von Souveränität und Gelassenheit.
00:12:29: Wer schweigen kann, ohne dabei nervös zu werden signalisiert dass er oder sie nicht in der Defensive ist.
00:12:36: Ich bin nicht in die Defensive ich muss mich nicht beweisen!
00:12:40: Ich antworte wenn ich dazu bereit bin.
00:12:42: Das ist die Körperhaltung eines Partners auf Augenhöhe Nicht die eines Bewerbers.
00:12:47: Ja klingt einfach.
00:12:49: wer es probiert weiß wie schwer es wirklich ist.
00:12:53: Schweigen ist erlernbar Aber es braucht Übung.
00:12:56: In unserer Arbeit führen wir Probeinterviews durch, in denen wir bewusst Pausen einlegen und so merken unsere Klienten wie unangenehm zwei Sekunden Stelle sich anfühlen – beim ersten Mal!
00:13:08: Beim fünften Mal dann nicht mehr.
00:13:11: Genau drittes Werkzeug Reframing.
00:13:14: Refraining ist bei provokativen Fragen gefragt und die werden im Jahr zum nächsten Jahr immer häufiger gestellt weil Entscheider sich nicht mehr nur die polierte Antwort anhören wollen.
00:13:25: Ja, berechtigter Weiß!
00:13:26: Aber gibt man ein Beispiel für provokative Fragen?
00:13:30: Sind sie nicht überqualifiziert?
00:13:32: Ist der Job nicht eine Nummer zu klein für Sie?
00:13:35: Sie wirken nicht besonders motiviert, täuscht der Eindruck?
00:13:39: Haben Sie immer Ihr Bestes
00:13:40: gegeben?!
00:13:41: Das ist cool.
00:13:41: ne aber wie reagiert man?
00:13:43: Naja... Nicht angreifen, nicht verteidigen sondern entdecken.
00:13:48: Die provokative Frage zielt darauf ab, dich aus dem Konzept zu bringen.
00:13:52: Und wer souverän bleibt die Frage nicht ablehnt sondern positiv umdeutet nutzt diesen Moment zu seinem Vorteil.
00:14:00: Es geht nicht um den Inhalt deiner Antwort sondern um deine Körperhaltung dann Gesichtsausdruck und deine Stimmlage also alles was man unter nonverbale Kommunikation versteht.
00:14:10: Denn Nonverbale kommunikation Lüg nicht.
00:14:13: Ja, das ist eine wichtige Erkenntnis.
00:14:14: Nonverbale Kommunikation lügt nicht.
00:14:16: Konkretes Beispielen!
00:14:18: Die Frage sind Sie nicht überqualifiziert?
00:14:21: Eine falsche Reaktion?
00:14:23: Nein also das sehe ich nicht so... Das ist defensiv.
00:14:27: viel besser kurze Pause dann.
00:14:31: Ich verstehe die Frage so, ob ich der Position auch nach den ersten hundert Tagen noch gewachsen bin und genau das ist mein Kalkül.
00:14:39: Ich suche keine kurzfristige Position sondern eine, der ich auch in fünf Jahren noch gewachsen bin.
00:14:46: Vielleicht können wir kurz darüber reden wie sie sich die Entwicklung dieser Stelle vorstellen?
00:14:51: Also das ist Reframing!
00:14:53: Du nimmst die Spitze raus und gibst die Frage zurück.
00:14:56: Und Bonus, du beendest mit einer Gegenfrage.
00:14:59: Was uns zum nächsten Werkzeug bringt!
00:15:02: Genau also die fünf Gegenfragen, die Du für jeden Arbeitgeber vorbereitest.
00:15:06: Wer fragt führt.
00:15:08: Diese Regel gilt im Vorstellungsgespräch ganz besonders.
00:15:11: Bereite Dir deshalb fünf gute Gegenfragen vor statt nur eine Frage am Ende zu stellen.
00:15:17: Du solltest fünf Fragen vorbereiten, die du im Laufe des Gesprächs stellen kannst.
00:15:22: Was wären denn fünf Fragen?
00:15:24: Erstens, welche drei Themen müssen in den ersten hundert Tagen gelöst sein?
00:15:29: Zweitens – wie messen sie Erfolg in dieser Position.
00:15:33: Und drittens, welche Persönlichkeit soren Sie sich an Ihrer Seite?
00:15:38: Was muss diese Person über das Profil hinaus mitbringen?
00:15:41: Und viertens was unterscheidet Ihr Unternehmen von anderen in der Branche…in einem Satz!
00:15:47: Und fünftens – warum ist die Stelle
00:15:49: bekannt?!
00:15:51: Diese fünf Fragen öffnen das Gespräch.
00:15:54: Im Buch findest du noch viel mehr davon!
00:15:57: Sie zeigen, dass Du mitdenkst.
00:15:59: Sie zeigen ,dass Du Dich als Lösungsanbieter und nichts als Bewerber siehst Und so erfährst Du Dinge die Dir sonst verborgen geblieben wären Denn am Ende des Gesprächs musst Du schließlich auch eine Entscheidung treffen.
00:16:17: Mark Die ehrliche Stelle für heute.
00:16:19: Welche Faktoren können ein an sich gutes Gespräch noch zunichte machen?
00:16:24: Fünf Dinge die wir in unserer Arbeit immer wieder sehen.
00:16:26: Ja so ist es.
00:16:27: Erstens.
00:16:29: Erstens Sprachhülsen, eigentlich sozusagen im Endeffekt oder prinzipiell.
00:16:37: Wer in jedem zweiten Satz eins dieser Wörter verwendet signalisiert Unsicherheit und Unsicherkeit ist das Gegenteil von dem was ein Bewerber ausstrahlen sollte.
00:16:46: Wir empfehlen also im Probeinterview einmal mitzuschneiden und mit zu zählen wie oft diese Wörtern verwendete werden.
00:16:52: Und zweitens?
00:16:53: Zweitens Selbstabwertung.
00:16:56: Ich habe ja nur einen kleinen Beitrag geleistet.
00:16:58: Oder das war jetzt kein Riesenprojekt oder naja, das war eher Routine.
00:17:05: Wer sich selbst kleiner macht als er ist gibt dem Gesprächspartner die Erlaubnis ein Selbst-als-klein zu sehen.
00:17:11: Wer zu einem Vorstellungsgespräch geht hat das Recht seine Erfolge in voller Größe zu benennen ohne so übertreiben aber auch ohne sich zu sehr zurückzunehmen.
00:17:20: Genauso ist es.
00:17:21: und drittens
00:17:23: Drittens über den alten Arbeitgeber Lestern.
00:17:26: Selbst wenn das Verhältnis am Ende toxisch war oder die Entlassung unverhältnismäßig war, disqualifiziert sich wer im Gespräch über den letzten Chef- oder die Firma abrechnet.
00:17:37: Der Enscheider hört dann keine berechtigte Klage sondern er denkt so wird der auch über uns reden wenn er bei uns wieder geht.
00:17:44: Und viertens...
00:17:46: Viertens über den eigenen Wertreden ohne ihn zu belegen.
00:17:51: Ich bin Ergebnis orientiert Ich denke strategisch.
00:17:55: Ich kann gut mit
00:17:56: Menschen.".
00:17:57: Das sind Behauptungen ohne Belege!
00:18:00: Wer so spricht, glaubt meist selbst nicht an seine Aussagen.
00:18:04: und wer das gleiche mit Star-Beispielen belegt?
00:18:07: Bei der Restrukturierung im Werk Heilbronn habe ich….
00:18:11: Der hat dieselbe Aussage gemacht aber eben mit Substanz.
00:18:15: Und fünftens?
00:18:16: Nervosität kann alles kaputt machen.
00:18:18: Wenn du gut vorbereitet bist gibt es keinen Grund dafür.
00:18:28: Marc, dann gib unseren Hörern den Auftrag für diese Woche.
00:18:31: Ja sieben Tage und vier Übungen.
00:18:34: Tag eins bis drei Ein Antwortenbauplan zu den zehn Kernfragen Pro Frage drei bis fünf Sätze Mit der Hand Nicht auswendig lernen aber inhaltlich klar vorbereiten.
00:18:47: Wer die App Vorstellungsgespräche nutzt hat dafür ein eigenes Notizfeld pro Frage Und kann zwischen dem Smartphone und Papier wechseln.
00:18:56: Und in Tag vier beantwortet drei provokative Fragen, vor denen du dich fürchtest.
00:19:02: In drei bis fünf Sätzen schreibst sie auf und liess sie anschließend laut vor.
00:19:07: Tag fünf schreibe deine fünf Gegenfragen auf!
00:19:11: Begründe kurz pro Frage, warum stelle ich gerade diese Frage?
00:19:15: Und was will ich
00:19:16: erfahren?!
00:19:26: Und achte dabei auf Sprachhülsen, Selbstabwertung und Sicherheit.
00:19:31: Wer das alleine machen will, die erpert eine Stresssimulation.
00:19:35: Du liest die Frage, antwortest darauf.
00:19:37: Hörst dir das an?
00:19:39: Die Aufnahmen bleiben natürlich auf deinem Gerät.
00:19:42: Tag Nummer sieben – übe das Schweigen!
00:19:46: Gib einer deiner Antworten und wart dann bewusst drei Sekunden bevor du den nächsten Satz sagst.
00:19:52: Beim ersten Mal ist es unangenehm beim fünften mal nicht mehr.
00:19:56: Die Vorlagen findest du im Arbeitsbuch auf den Seiten sixty-fünf bis eighty zwei pro Kernfrage eine Doppelseite, außerdem die Reframe Tabelle und den Gegenfragenbogen.
00:20:07: Wer das nicht hat, zählen die in der Vierseitenreichen plus Audio fürs Protokoll.
00:20:13: In Folge sieben Marathon Mind sprechen wir über alles was zwischen den Gesprächen wichtig ist.
00:20:21: Eine Bewerbung ist ein Langstreckenlauf, weil den Atem verliert, verliert nicht beim Sprint am Ende sondern in der Mitte.
00:20:30: Mental stark bleiben, gesund bleiben, präsent bleiben auch nach der dritten Absage.
00:20:36: So und wenn dir dieser Podcast gefällt dann bleib dran!
00:20:40: Und wenn du mehr willst gibt es das Arbeitsbuch dazu bei Amas.
00:20:43: und wenn du noch ehrlicher in den Spiegel schauen möchtest Dann mache den Karriere-Check unter kariererminuswerkstatt.com slechkarriere minus check und ja empfehle den Podcast weiter, damit auch andere davon profitieren können!
00:20:58: Wenn du den siebenteiligen Mini Kurs bis zum Ende hörst, stellen wir dir in Folge Acht unser komplettes Werkzeugangebot vor.
00:21:05: Ehrlich mit Preisen und mit der provokanten Frage ob wir zusammenpassen?
00:21:11: Bis dahin finden statt suchen.
00:21:13: Wir hören uns in der nächsten Folge und natürlich bei Stimmig zum Traumjob.
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